Therapien

Gedächtnisstörungen

Die Ausrichtung dieses Textes sowie unser Behandlungsansatz richtet sich ausschließlich nach den theoretischen und praktischen Erkenntnissen der neuropsychologischen Abteilung des Akademischen Lehrkrankenhauses München Bogenhausen (Dr. Uwe Schuri).

Wird bei einem Hirntrauma, nach einem Schlaganfall oder bei einer demenziellen Erkrankung der linke Temporallappen am Schädel verletzt, kann es zu einer Gedächtnisstörung (Amnesie) kommen. Eine Amnesie kann kurzfristig sein oder ein Leben lang anhalten.


Es können dabei sowohl das Arbeitsgedächtnis (für kurzfristiges Halten und Bearbeiten von Informationen) als auch das Langzeitgedächtnis (für das Speichern einer theoretisch unbegrenzten Informationsmenge, die über viele Jahre gehalten werden kann) betroffen sein.

Ursachen

  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Brüche von Aneurysmen z.B. beim Bungee-Jumping oder Bluthochdruck
  • Hirninfarkte
  • Mangelnde Sauerstoffversorgung des Gehirns (Hypoxien)
  • Hirntumore
  • Demenz
  • Chronischer Alkoholmißbrauch

Symptome

  • Es können sich neue Informationen nicht gemerkt oder alte nicht erinnert werden:
    • Information zu Fakten und Ereignissen
      z.B. bekannte Wegstrecken, Erlebnisse am vorherigen Tag, Namen von Personen
    • routinierte körperliche Bewegungsabläufe
      z.B. Auto fahren, schreiben, sich anziehen, Kaffee kochen
    • geplante Aktivitäten
      z.B. nach der Krankengymnastik rufe ich meine Tochter an